Jan 23

Dank der neuen mobilen Freiheiten in den Zeiten von Smartphones, Notebooks, iPads, Tablets und Co tragen wir das World Wide Web nicht nur in der Hosentasche überall hin mit uns herum, sondern es erwachsen daraus auch neue Notwendigkeiten.
Mobiles Internet ist bereits zum Vorreiter avanciert und hat das stationäre Netz längst um Weiten überholt, technische Standardoptimierungen schreiten in Windeseile voran. Durch immer günstigere Tarife der Anbieter von mobilem Internet wie beispielsweise fastSIM sind immer mehr Menschen immer länger mobil online. So will im mobilen Netz nicht nur gesurft, sondern auch gesucht werden. Suchmaschinenanbieter arbeiten bereits daran, den neuen Bedürfnissen durch vereinfachte Anwendungen gerecht zu werden. Eigens entwickelte Suchmaschinenoptimierungen sollen Internetauftritte von Firmen und Webseitenbetreibern nun auch auf Handys, Smartphones und Co optimal darstellen. Diese relativ neue Erscheinung rund ums mobile Ranking wird als “Mobile SEO” beschrieben.

Die neuen Antworten auf mobile Bedürfnisse

Schnell und mit möglichst wenig Zeitaufwand will der mobile Internetnutzer unterwegs zum Ziel seiner Suche kommen. Das Bedürfnis nach unmittelbarer Erreichbarkeit von Dienstleistern gibt der lokalen Präsenz ein stärkeres Gewicht. Außerdem werden Seiten im mobilen Zeitalter viel häufiger aufgerufen, da es ja von überall möglich ist. Seitenbetreiber sollten hier also auch mehr als früher um aktuelle Inhalte ihrer Seite bemüht sein und diese auch schneller erfassbar machen. Wegen der steigenden mobilen Suche ist auch die Anpassung der Vollständigkeit von Inhalten mobiler Webseiten an die Versionen für den stationären PC zu berücksichtigen. Zumindest sollte der Nutzer mit beiden Möglichkeiten verlinkt sein. Eine gut positionierte Telefonnummer auf der mobilen Website kann den direkten Kontakt herstellen, handelt es sich bei den mobilen Geräten doch überwiegend um Telefone. Ebenso kann die Präsenz auf sozialen Netzwerken, die bei den mobilen Nutzern boomen, hilfreich sein. Auf minimalistische Weise wirkungsvoll sollten mobile Seitenversionen dem Problem längerer Ladezeiten beim Wechsel zu langsameren Mobilfunkstandards begegnen.

App oder mobile Internetseite?

Mobiles Internet bietet neben Suchmaschinen auch Apps an. Diese praktischen Anwendungen stehen in direkter Konkurrenz zu den Suchmaschinen und sind für Nutzer interessant, die Themengebiete häufig frequentieren und eignen sich so beispielsweise beim Onlinebanking oder zur Wetter- oder Verkehrsabfrage. Dienstleister, die mal eben im Vorbeigehen zufällig aufgerufen werden, sind hingegen mit einer verlinkten, mobilen Webseite meist besser bedient. Letztendlich entscheidet also die Intention über die Art der mobilen Präsenz.

Jan 21

Ein unendlich großer Marktplatz, auf dem alle um Aufmerksamkeit buhlen – das ist das Internet. Nur im Netz beispielsweise mit einem Online Shop für Software präsent zu sein, reicht nicht, man muss darin gefunden werden. Dafür betreibt der Profi SEO, Search Engine Optimizing, also Suchmaschinenoptimierung.

An Google denken

Suchmaschinenoptimierung bedeutet in Deutschland fast gänzlich Optimierung für Google. Andere Suchmaschinen haben im deutschsprachigen Netz zu wenig Relevanz. Zumindest kurzfristig wird sich auch durch die Mitte Januar 2013 angekündigten Veränderungen bei Facebook die Relevanz von Bing nicht erhöhen. Google ist das Hauptziel der Optimierung, egal ob für einen Blog über Mode, einen Online Shop für Software oder einer Online-Zeitung.

Google bewertet eine Reihe von Faktoren, um den Wert einer Seite allgemein und im Zusammenhang mit Suchanfragen zu bestimmen. Dazu verändern die Betreiber ihr System immer wieder, auch um Versuche der Manipulation zu begegnen. Eine der wichtigsten Änderungen der letzten Zeit ist die Social Search. Google lässt einfließen, wie stark der Autor eines Textes in sozialen Netzwerken (wie Google+) zu dem Thema des Textes vertreten ist. Die Seiten eines gut vernetzten Autors erscheinen so höher im Ranking als die eines unvernetzten: Verknüpfungen des Autors zu seinen Facebook-, Google+- und Twitteraccounts können so das Ranking erhöhen. Auch Online Shop Software kann angepasst werden, Social Media Aspekte zu berücksichtigen, doch sollte die Seite nie überladen werden

Sauberer Code, sprechende URLs, gute Inhalte

Beachtet werden muss dabei, dass die Seite trotz aller Vernetzungen möglichst übersichtlich bleibt. Code-Spielereien wie iFrames, Flashanimationen und Module, die Inhalte automatisch generieren, können sich als nachteilig erweisen, denn Google straft all die Seiten ab, von denen es annimmt, ihr Inhalt sei nicht menschgemacht. Inhaltlichem SEO muss daher immer eine Seitenoptimierung vorangehen, die den Code „aufräumt“, die Strukturen verbessert. Hier gilt: Möglichst wenig Ballast im HTML, Informationen zum Inhalt auch in den URLs und alles, was linktechnisch Probleme bereiten könnte in andere Codes verfrachten. Wichtig bei den URLs ist gerade für Seiten mit sich wiederholender Struktur, dass Identifikationsnummern erst am Ende der URL stehen und Text-Informationen am Anfang, also beispielsweise „online-shop software spiele 12“ statt 12 online-shop software spiele“, wenn auch das CMS im Hintergrund die Inhalte nach der Identifikationsnummer zuordnet.

Entscheidend ist am Ende aber immer noch der Inhalt einer Seite. So werden auch Seiten, die aus SEO-Sicht ein Alptraum sind, wie beispielsweise die der NASA, hoch gerankt. Hier zahlt sich langfristig Qualität und Konsequenz bei den Keywords aus.